Mathilde Weber – Gedenk- und Lernort Kalmenhof
Eine der Haupttäterinnen der NS-„Euthanasie“-Verbrechen auf dem Kalmenhof war Mathilde Weber (geb. Wolters).
Hier finden Sie das Halbjahresprogramm der Gedenkstätte Hadamar.
Eine der Haupttäterinnen der NS-„Euthanasie“-Verbrechen auf dem Kalmenhof war Mathilde Weber (geb. Wolters).
Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Gedenkstätte Hadamar mit der Evangelischen Akademie Frankfurt. Weitere Informationen zur Veranstaltungen gibt es direkt auf der Website der Evangelischen Akademie.
Seit dem 27. Januar ist die digitale digitale Sonderausstellung „Mutti, nimm mich mit nach Haus. ‚Jüdische Mischlingskinder‘ in der Tötungsanstalt Hadamar 1943–1945“ unter www.erziehungsheim-hadamar.de abrufbar.
Die Historikerin Lisa Caspari recherchierte für den Gedenk- und Lernort Kalmenhof unter anderem im Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV).
In diesem Jahr strahlen wir die Namen der „jüdischen Mischlingskinder“ an, die zwischen 1943 bis 1945 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurden.
1941 wurde die Heilerziehungsanstalt Kalmenhof in die „Aktion T4“ eingebunden. Am 17. Januar 1941 fand der erste Transport aus Idstein statt.
Am 13. Januar 1941 wurden 30 Männer in die Tötungsanstalt gebracht und noch am gleichen Tag in der Gaskammer im Keller ermordet. Einer von ihnen war Hans Frey.
Am 5.12.22 besuchten Prof. Tomonori Akashi und David Chwila aus Japan die Gedenkstätte Hadamar.
Im Kalmenhof-Krankenhaus wurde eine „Kinderfachabteilung“ eingerichtet, in der vermutlich ab der ersten Jahreshälfte 1942 Kinder getötet wurden.
Anfang September 2022 war Gabriele Lübke in der Gedenkstätte Hadamar, um uns Objekte ihrer Großmutter Rosa Schillings zu übergeben, die 1941 in der „Aktion T4“ in Hadamar ermordet wurde.