Die Stadt Hadamar erinnert an die Verbrechen, die in der ehemaligen NS-„Euthanasie“-Anstalt begangen wurden. Derzeit gibt es in der Stadt zwei Orte, die an diese Zeit erinnern und beispielsweise ergänzend zu einem Besuch der Gedenkstätte besichtigt werden können.
Gedenkzeichen der Stadt Hadamar
Das Denkmal der Grauen Busse
Seit 2023 steht in unmittelbarer Nähe zum Hadamarer Bahnhof eine Kopie des „Denkmal der Grauen Busse“. Es erinnert an die Transporte von Patientinnen und Patienten in die Tötungsanstalten der „Aktion T4“, die überwiegend mit grau gestrichenen Bussen durchgeführt wurden. Die Busse fuhren auch zur Tötungsanstalt Hadamar.
Das Denkmal wurde 2005 von Horst Hoheisel und Andreas Knitz entworfen und zunächst im Zentrum für Psychiatrie Weißenau (der ehemaligen „Heilanstalt Weißenau“) in Ravensburg errichtet.
Neben dem Denkmal befindet sich eine Tafel, die weiterführende Informationen bietet. Das Denkmal ist zu Fuß von der Gedenkstätte aus erreichbar und kann jederzeit besichtigt werden.
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Mehr InformationenAusstellung „Hadamarer Schicksale in Zeiten von Krieg und Gewaltherrschaft“
Vor dem Hintergrund der vielfältigen Erfahrungen von Bürgerinnen und Bürgern mit Krieg und Gewaltherrschaft hat eine Arbeitsgruppe im Rahmen des 700-jährigen Stadtjubiläums eine Ausstellung konzipiert.
Diese spannt einen erinnerungspolitischen Bogen vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Vierzehn Hadamarer Schicksale regen auf zehn Tafeln zum Nachdenken an.
Darunter befinden sich auch die Geschichten von Heinz Fahr, Paula Sarach und Maria Elise Depré, die im Zusammenhang mit der NS-„Euthanasie“-Tötungsanstalt in Hadamar stehen.
Die Ausstellungstafeln sind an verschiedenen Orten in der Hadamarer Kernstadt zu finden. Sie sind zu Fuß von der Gedenkstätte aus erreichbar und können jederzeit besichtigt werden.
Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es unter hadamar.de/biografien
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