
Aktualisierung vom 17.11.2025: Auktion abgesagt!
Wir freuen uns, dass die geplante Auktion aufgrund der Kritik durch viele Institutionen der Erinnerungs- und Gedenkarbeit abgesagt wurde.
Informationen zum weiteren Umgang mit den Dokumenten liegen uns leider nicht vor.
Ursprünglicher Beitrag:
Am 17. November 2025 plant das Auktionshaus Felzmann in Neuss Hunderte Briefe und andere Dokumente, vorwiegend aus den nationalsozialistischen Konzentrationslagern einschließlich Auschwitz, zu versteigern. Darunter sind persönliche Briefe und Mitteilungen, die den Mord an einzelnen Menschen betreffen, auch eine Nachricht über den Tod einer Patientin der „Euthanasie“-Tötungsanstalt Hadamar.
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen und seine Gedenkstätte Hadamar, der Förderverein der Gedenkstätte Hadamar und der Beirat des Fördervereins fordern dazu auf, keine Geschäfte mit Dokumenten zur NS-Verfolgung, zum Holocaust und zur „Euthanasie“ zu machen. Wir schließen uns dem Protest des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main gegen diesen Handel an, wie er in der Pressemitteilung des Fritz Bauer Instituts zum „Geschäftemachen mit NS-Verfolgung und Holocaust“ zum Ausdruck kommt. [Link zur Pressemitteilung]
Susanne Simmler
Landeswohlfahrtsverband Hessen
Prof. Dr. Jan Erik Schulte
Gedenkstätte Hadamar
Michael Thiele
Verein zur Förderung der Gedenkstätte Hadamar e.V.
PD Dr. Ralf Forsbach
Beirat des Vereins zur Förderung der Gedenkstätte Hadamar e.V.



