
Thema des Vortrags: „Reinhard Heydrich und die nationalsozialistische Vernichtungspolitik“
Vortragender: Dr. Peter Klein, Touro University Berlin
Veranstaltungszeitpunkt: 23. April 2026, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Limburg, Sitzungssaal des Rathauses, Werner-Senger-Straße 10
Am Donnerstag, den 23. April 2026 um 19:00 Uhr findet der nächste Vortrag in der Reihe „Hadamar-Gespräche zu Medizingeschichte, Nationalsozialismus und den Folgen“ statt, die gemeinsam von der Gedenkstätte Hadamar und dem Stadtarchiv der Stadt Limburg veranstaltet wird.
Reinhard Heydrich als Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes fesselt Biographen, Historiker und Filmemacher gleichermaßen, obwohl seine Rolle in der NS-Vernichtungspolitik mit seinem Tod am 4. Juni 1942 abrupt endete – zu einer Zeit, als die europaweiten Deportationen
jüdischer Menschen in den Tod sich stark ausweiteten. War er der „Architekt der Endlösung“? Oder war er nur ein Vollstrecker im NS-System, das die Radikalisierung mittrug und politische und „rassische“ Gegner bis zur Vernichtung verfolgte? Heydrichs zentrale Handlungsfelder bei der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden bieten zahlreiche Möglichkeiten, in das Spannungsfeld von strukturellen Vorgaben und individuellen Handlungsmöglichkeiten zu blicken.
Der Historiker Dr. Peter Klein ist seit 2013 Professor für Holocaust Studies an der Touro University New York, Campus Berlin sowie Dekan des gleichnamigen Studiengangs. Er hat zu zahlreichen Aspekten der Geschichte und Historiographie des Holocaust publiziert.
Veranstaltungsort: Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Limburg, Werner-Senger-Straße 10 Der Eintritt ist frei.
Weitere Auskünfte erteilt Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker, Tel. 06431 203368, E-Mail: christoph.waldecker@stadt.limburg.de
Der Vortrag wird aufgezeichnet und auf dem YouTube-Kanal der Gedenkstätte abrufbar sein (www.youtube.com/c/gedenkstattehadamar). Während der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch späteren Verwendung sich die Besuchenden durch die Teilnahme an der Veranstaltung einverstanden erklären.


