
Nun wird an ganz vielen Dingen gewerkelt, die für die Besucherinnen und Besuchern gar nicht mehr sichtbar sein werden – und trotzdem sehr wichtig sind. Für die künftige Nutzung der Räumlichkeiten, in denen die neue Ausstellung ihr Zuhause finden wird, benötigt es eine ordentliche Versorgung mit Strom, Wasser und einem neuen Heizungssystem. Hierzu braucht es Rohre und Kabel. Sehr viele Kabel. Die Leitungen werden nun durch neu geschaffene Versorgungskanäle in die einzelnen Räume verteilt. Dabei ist es uns wichtig, dass sich die neue Versorgungsinfrastruktur mit der historischen Struktur des Gebäudes im Einklang befindet.
Außerdem müssen für den Gedenkstättenbetrieb die statischen Gegebenheiten des Gebäudes auf Eignung überprüft und angepasst werden. Hierfür werden etwa die historischen Rundbögen, die unter anderem in den Fluren zu finden sind, gesichert.
Auch gestalterisch nimmt die Baustelle Fahrt auf. So werden auch bereits die ersten Wände in den Räumlichkeiten verputzt und für weitergehende Malerarbeiten vorbereitet.

Ziel bei allen Arbeiten ist es, einen umfangreichen, barrierefreien und modernen Gedenkstättenbetrieb zu ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir dabei möglichst viel Substanz des Gebäudes erhalten und Teil der Ausstellung werden lassen.
Aktuell wird nur in dem bisher ungenutzten Teil des Gebäudes gebaut. Die Gedenkstätte steht mit ihrer aktuellen Ausstellung während der Neugestaltung offen.






