
Paul von Lettow-Vorbeck (1870–1964) zählte zu den bekannten Militärgestalten des Ersten Weltkrieges. Seine Leistungen als Heerführer in Ostafrika wurden allseits bewundert, zumal seine Truppe 1918 die letzte war, die kapitulierte. In der Zeit der Weimarer Republik genoss er großes Ansehen, obwohl er sich als Freikorpsführer und Putschist als Feind der Demokratie erwiesen hatte. Das tat seiner Popularität keinen Abbruch, die bis in die Zeit der Bundesrepublik reichte. Seine Bücher „Heia Safari“, „Afrika, wie ich es wiedersah“ oder „Mein Leben“ fanden zahlreiche Leser. Nach ihm wurden Straßen und Kasernen benannt. Erst in jüngster Zeit, in der die deutsche Kolonialgeschichte wieder in den Fokus der Forschung getreten ist, wird Lettow-Vorbeck kritischer gesehen und auch seine dunklen Seiten werden in seiner Bewertung berücksichtigt.
In seinem Vortrag beleuchtet Dr. Christoph Waldecker, Leiter des Stadtarchiv Limburg, die Geschichte um die Person Paul von Lettow-Vorbeck.
Den vollständigen Vortrag gibt es auf unserem YouTube-Kanal: https://youtu.be/ogGJbYx-XwM



