Aktuelles

+++ Aktuelle Informationen rund um Corona und den Besuch der Gedenkstätte finden Sie auf unserer Startseite +++


Öffentliche Führungen
Ab sofort bieten wir jeden ersten und dritten Sonntag im Monat öffentliche Führungen an. Die Führungen finden jeweils um 11:00 Uhr und 14:30 Uhr statt. Da die Teilnehmerzahl auf 24 begrenzt ist, empfehlen wir eine vorherige Anmeldung unter (06433) 917172.


Menschen auf der Flucht
Sonderausstellung mit Ausstellungseröffnung am 17. September um 19 Uhr.
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Ausstellung über persönliche Gegenstände von KZ-Häftlingen in der Gedenkstätte Hadamar
#StolenMemory


Internationaler Museumstag
Zum Internationalen Museumstag haben wir einen neuen digitalen Rundgang durch die Gedenkstätte zum Thema "NS-'Euthanasie' in Hadamar" aufgenommen. Judith Sucher, pädagogische Leiterin der Gedenkstätte und Arne Jost, pädagogischer Mitarbeiter für digitales Museum und Social Media, geben in dem 40-Minütigen Rundgang einen Einblick in die Geschichte des Ortes: https://youtu.be/UNSn5wHC5jg
Der Rundgang richtet sich an alle Interessierten, ist aber so produziert, dass er auch im Unterricht (thematische Vor- und Nachbereitung ist zwingend notwendig) eingesetzt werden kann.

Weiterhin stehen auf unserem YouTube-Kanal die Videos der Aktion #MeineEntdeckungFürEuch zur Verfügung, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Einblick in ihre Arbeit geben.


Nachruf auf Udo Benzenhöfer, 1957–2021. Mehr dazu ...


Nachruf auf Walter Pehle, 1941–2021. Mehr dazu ...


Online-Gedenken an die Opfer der "Aktion T4" in Hadamar vor 80 Jahren – #Hadamar1941


Objekte gesucht: Gedenkstätte Hadamar bittet um Ihre Mithilfe! Mehr dazu ...


Stellungnahme von Gedenkstätten zur Erinnerung an die nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen im Kontext zukünftiger medizinischer Entscheidungen während der Corona-Pandemie.
Den Beitrag von Rebekka Dieckmann auf hessenschau.de finden Sie hier.


Der Verein zur Förderung der Gedenkstätte Hadamar e.V. sucht freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Mehr dazu ...

FSJ in der Gedenkstätte Hadamar

Sie interessieren sich für die Arbeit in der Gedenkstätte Hadamar?
Sie arbeiten gerne mit Menschen?
Politik und Geschichte sind wichtige Themenbereiche für Sie?
Sie haben Lust darauf, Büroorganisation der besonderen Art kennen zu lernen?
Sie sind neugierig, aufgeschlossen, selbstständig und selbstbewusst?


Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung für ein 12-monatiges FSJ!


Voraussetzungen:
Mindestalter: 18 Jahre
Führerschein
Ortsnähe wäre vorteilhaft, da es kaum Unterbringungsmöglichkeiten vor Ort gibt

Anfragen und Bewerbungen an:
Gedenkstätte Hadamar
Mönchberg 8, 65589 Hadamar
Tel.: 06433 917-172
E-Mail: gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de

Als Einsatzstelle kooperiert die Gedenkstätte Hadamar mit der Fachstelle Freiwilligendienste im Bistum Limburg. Sie können sich auf deren Website über die Modalitäten eines FSJ informieren.

Die Ausschreibung für das FSJ in der Gedenkstätte Hadamar können Sie hier herunterladen.

Neue pädagogische Angebote in der Gedenkstätte Hadamar

Gegenwartsbezug
Die Gedenkstätte Hadamar als Ort historisch-politischer Bildung bietet Studientage zu zwei Themen mit Gegenwartsbezug an:
  • Pränataldiagnostik
  • Sterbehilfe

  • Die Studientage fragen nach dem Zusammenhang zwischen NS-Euthanasie und aktuellen ethisch-politischen Fragestellungen der Gegenwart und erörtern, wie dieser Zusammenhang beschaffen sein könnte.
    Für diese Erkundungen sind Kenntnisse der NS-Euthanasie unerlässlich. Daher steht eine Darstellung der Mordstätte Hadamar und ein Rundgang am Anfang der Studientage.
    In der Folge geht es darum, eines der beiden Phänomene Pränataldiagnostik oder Sterbehilfe auf das historische Geschehen zu beziehen und Vokabularien zu entwickeln, mit denen eine differenzierte Beschreibung möglich wird. Da angesichts der Komplexität der Fragestellungen der Zeitraum von ca. sechs Stunden knapp bemessen ist, wird sich die Auseinandersetzung auf wenige zentrale Konflikte konzentrieren.
    Das Ziel der beiden Studientage liegt in der Durchdringung der aufgeworfenen Fragen, der Auseinandersetzung mit ihrer Brisanz und damit in der Schärfung einer eigenständigen Position auf Seiten der BesucherInnen.

    Zielgruppen und Voraussetzungen
    Zentrale Voraussetzung ist das Interesse, ein virulentes ethisches Problem der Gegenwart aus der Perspektive der NS-Euthanasie anzugehen. Das Angebot richtet sich daher an Gruppen, die mit den genannten Themen bereits in Berührung gekommen sind:
  • Personen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit entsprechenden Fragestellungen konfrontiert sind, wie beispielsweise Hebammen, BetreuerInnen in Behinderteneinrichtungen und in Hospizen, TherapeutInnen, AltenpflegerInnen, ÄrztInnen usw.
  • Bildungseinrichtungen in diesem Bereich: Krankenpflegeschulen, Altenpflegeschulen, Studiengänge der Sozial- und Heilpädagogik sowie der Heilerziehung
  • Arbeitskreise, Selbsthilfe- und Gemeindegruppen, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen
  • interessierte Oberstufenkurse mit themenspezifischen Vorkenntnissen.


  • Neben der Terminabsprache ist eine Kontaktaufnahme mit dem/der BetreuerIn des Studientages unerlässlich, um die Erwartungen und die Herangehensweise abzustimmen. Eventuell ist es notwendig, vorbereitete themenspezifische Handreichungen vorab durchzuarbeiten.

    Anmeldung:
    Tel.: 06433 917-172
    E-Mail: gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de