Menschen auf der Flucht

Sonderausstellung

Eröffnung am 17.09.2021

Die Ausstellung "Menschen auf der Flucht" ist eine Initiative von Amnesty International Limburg und kann vom 17. September bis zum 31. Oktober in den Räumlichkeiten der Gedenkstätte besucht werden.

Die Ausstellungseröffnung findet am 17. September um 19 Uhr statt. Es referieren Carola Wagenbach (Amnesty International Limburg) sowie Ulrike Zier (Asylreferentin vom Bezirk Mainz-Wiesbaden), insbesondere auch über ihre eigene Arbeit.

Aufgrund der aktuellen Einschränkungen in der Pandemie ist die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung begrenzt. Eine Voranmeldung unter 06433 917172 wird daher empfohlen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist auch digital möglich. Über die Videokonferenzplattform "Webex-Meetings" können Sie die Veranstaltung im Livestream verfolgen und Fragen stellen.
Die Zugangsdaten erhalten Sie nach einer Anmeldung unter gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de.

Vor Ort gilt die "3G Regel": Geimpft – Getestet – Genesen. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis mit.

Zur Ausstellung: Fast 80 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht – die höchste Zahl, die jemals verzeichnet wurde. Die Ursachen für den Anstieg dieser Zahlen sind vielfältig: Krieg, Gewalt und Verfolgung sowie Umwelt- und Klimakatastrophen spielen eine Rolle.
Aber: was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellschaftlicher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das eigene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen?
Damals wie heute haben namhafte Fotografinnen und Fotografen der internationalen Fotoagentur Magnum die Ereignisse an den Orten des Geschehens durch Momentaufnahmen dokumentiert. In Kooperation mit Amnesty International entstand daraus eine Ausstellung beeindruckender Bilder, die einen Einblick in die individuellen, alltäglichen Geschichten von geflüchteten Menschen geben.
Diese Dokumentation von bewaffneten Konflikten, Krisen, Unruhen und gesellschaftlichen Umbrüchen in allen Teilen der Welt über die vergangenen 70 Jahre verdeutlicht, dass Flucht und Gewaltmigration allgegenwärtige und globale Themen sind.