Seit dem Jahr 2018 ist in der Gedenk·stätte Hadamar
der Nachlass vom Forscher Ernst Klee.
Ein Nachlass ist alles,
was eine Person nach dem Tod zurückgelassen hat.
Zum Beispiel Dokumente
oder Fotos.

Ernst Klee hat sich in seinem Leben
mit der Euthanasie vom National·sozialismus beschäftigt.
Er hat sich auch mit den Tätern vor
und nach dem Jahr 1945 beschäftigt.
Er hat von 1942 bis 2013 gelebt.

Ernst Klee

Was gehört zum Nachlass von Ernst Klee?

Zum Nachlass gehören sehr viele Ordner im Archiv.
Die Ordner in den Regalen sind zusammen
9 Meter lang.
In den Ordnern sind:

• Texte zu den Prozessen der Ärzte
• Forschungs·berichte
• und Dokumente über Ernst Klee.

Die Dokumente sind über die Zeit,
als er Sozial·arbeiter war.
Er hat mit Menschen mit Behinderung gearbeitet.

Zum Nachlass gehört auch ein Schubladen·schrank.
In dem Schrank sind:

• Reise·berichte
• Sende·protokolle und Sende·berichte
von Radio·sendungen und Fernseh·beiträgen
• Leser·briefe
• Zeichnungen
• Fotos zu ärztlichen Untersuchungen
• und Fotos aus verschiedenen Konzentrations·lagern.

In einem Konzentrations·lager mussten Menschen arbeiten.
Die Menschen hat man dort auch ermordet.
Das war zu der Zeit vom National·sozialismus.

Zum Nachlass gehört auch die private Buch·sammlung
von Ernst Klee.
Dazu gehören 1445 Bücher
und 50 Video·kassetten.

Ernst Klee hat zusammen mit seiner Frau gesagt:
Meine Sammlung bekommt die Gedenk·stätte Hadamar.
Der Nachlass wird gerade geprüft.

Stempel von der Sammlung von Ernst Klee

Sie können sich den Nachlass ansehen.
Machen Sie bitte vorher einen Termin dafür bei:
Dr. Esther Abel.
Das ist ihre Telefon·nummer:
06 43 3 91 84 5 22
Das ist ihre E-Mail-Adresse:
Esther.Abel@lwv-hessen.de

Womit hat sich Ernst Klee noch beschäftigt?

Ernst Klee hat sich auch mit dem Leben
von anderen Menschen beschäftigt.
Zum Beispiel Menschen aus anderen Ländern.
Die Menschen hat man auch nach 1945 ausgegrenzt.

Dieses Thema will auch die Gedenk·stätte Hadamar
nicht vergessen.