Recherchemöglichkeiten

Die Gedenkstätte Hadamar bietet verschiedene Recherchemöglichkeiten an.
Hierzu zählt vor allem die digitale Personendatenbank, in der nahezu alle der etwa 15.000 „Euthanasie“-Opfer namentlich erfasst sind, die zwischen 1941 und 1945 in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurden.

Die Datenbank sammelt Informationen zu den einzelnen Opfern der NS-„Euthanasie“, jedoch liegen nicht zu allen Personen die vollständigen Informationen vor.
Die Datenbank dient als Grundlage zur Erteilung von Auskünften an Angehörige von Opfern, aber auch Forschende.

In der Regel führen wir für Sie die Recherche anhand der Datenbank durch. Bei zu umfangreichen Anfragen bitten wir Sie jedoch, diese Recherche selbst im Haus durchzuführen. Grundsätzlich können Sie vor Ort in der Datenbank recherchieren.

Neben der Datenbank zu den Ermordeten können Sie mithilfe unserer Dokumentation, unseres Archivs und der Sammlung zu unterschiedlichen Fragestellungen selbst recherchieren oder Anfragen stellen. Diese Fragestellungen umfassen folgende Schwerpunkte:

  • Jegliche Recherchen nach in Hadamar Ermordeten
  • Patientinnen und Patienten der Vor- und Nachkriegszeit
  • Personal (einschließlich Täterinnen und Täter)
  • Gründung und Entwicklung der Gedenkstätte
  • Quellenmaterial (Fotos und Dokumente) für Veröffentlichungen
  • Nachlass Ernst Klee
  • Anstaltsgeschichte

Die Recherchen in unserem Haus sind kostenlos. Die einschlägigen Datenschutzbestimmungen müssen beachtet werden.

Für sämtliche Anfragen nutzen Sie bitte unser elektronisches Kontaktformular.

Claudia Stul koordiniert und betreut den Anfragenbereich. Sollten Fragen zum Ausfüllen des Formulars auftreten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an:
recherche-gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de
Sie erreichen Frau Stul bei Fragen auch telefonisch unter +49 (0) 6433 91845 – 21 (nur mittwochs bis freitags).

Betreuung von Angehörigen

Angehörige aller Generationen wenden sich zunehmend an die Gedenkstätte Hadamar, mit der Bitte, Auskunft über das Schicksal ihrer Verwandten zu erhalten. Da die schriftliche Auskunft nur knapp ausfallen kann und zumeist mehr Fragen aufwirft als beantwortet, wird darüber hinaus ein persönliches Gespräch in der Gedenkstätte angeboten.
Bei diesen Gesprächen erfahren die Angehörigen die näheren Umstände des Sterbens ihrer Verwandten und haben die Möglichkeit, gezielt Nachfragen zu stellen. Oftmals bringen Angehörige zu solchen Besuchen Kopien von Dokumenten und Fotos mit, sodass die Opfer ein Gesicht erhalten und aus den einzelnen Zeilen in der Datenbank Lebensgeschichten entstehen.

Sollten Sie als Verwandte oder Verwandter sich nach Rücksprache mit Ihren Angehörigen dazu entschließen, der Gedenkstätte Hadamar Originale oder Kopien zu übergeben, würden wir dies sehr begrüßen. Dadurch könnten wir diese Unterlagen dauerhaft bewahren und auch im Rahmen der wissenschaftlichen Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ zugänglich machen.

Rechercheanfrage

Bei Rechercheanfragen bitten wir Sie, das unten stehende Formular auszufüllen.
Alle Pflichtfelder sind mit einem Sternchen gekennzeichnet.
Bitte überprüfen Sie vor dem Absenden Ihre gemachten Angaben auf Fehler.
Das Formular wird elektronisch an das Postfach recherche-gedenkstaette-hadamar@lwv-hessen.de übermittelt. Bei erfolgreicher Zustellung erhalten Sie anschließend eine automatische Eingangsbestätigung mit einer Kopie Ihrer Anfrage.

Rechercheanfrage für Angehörige
Rechercheanfrage für Forschende

Rechercheanfrage für Angehörige

Rechercheanfrage für Forschende