"T4-Aktion"

Die Planungen für die Ermordung von Anstaltspatientinnen und -patienten begannen im Sommer 1939. Hitler deckte sie nachträglich durch eine Tötungsermächtigung, die er im Oktober mit Datum vom 1. September 1939 erteilte. Eine eigens aufgebaute Verwaltungszentrale hatte ihren Sitz in der Berliner Tiergartenstraße 4. Danach erhielt die Mordaktion ihren Namen: "T4-Aktion". Zunächst wurden die Patientinnen und Patienten mit Meldebogen erfasst. Anschließend entschieden ärztliche "Gutachter" nur anhand dieser Meldebogen über deren Schicksal. Wichtigstes Kriterium zur Entscheidung für die Tötung war mangelnde Arbeitsfähigkeit.
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