Eröffnung des Lern- und Erinnerungsort Weilmünster
Letzten Montag wurde die neue Dauerausstellung auf dem Gelände der ehemaligen Anstalt Weilmünster in der Nähe von Weilburg eröffnet.
Letzten Montag wurde die neue Dauerausstellung auf dem Gelände der ehemaligen Anstalt Weilmünster in der Nähe von Weilburg eröffnet.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen fordert eine rechtliche Absicherung durch Bund und Länder, um die kritische und unabhängige Gedenkstättenarbeit in Sachsen-Anhalt zu schützen.
Über 65 Besucherinnen und Besucher haben sich mit der Geschichte der Tötungsanstalt Hadamar und der Zukunft der Gedenkstätte beschäftigt.
Berthold Weikert war seit 1998 Mitglied im Vorstand des Fördervereins, bis 2005 als Kassierer und bis 2017 als Beisitzer tätig.
Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Einmarsch in Polen der Zweite Weltkrieg. Auf dem Ermächtigungsschreiben steht ebenfalls dieses Datum, tatsächlich wurde es später im Herbst unterzeichnet.
Am 24. August 1941 endete die sogenannte „Aktion T4“, in deren Verlauf allein in Hadamar über 10.000 Patientinnen und Patienten ermordet wurden.
Am 13. August 1942 und am folgenden Tag kommen die ersten Transporte mit über 120 Patienten aus der Nervenklinik Bremen. Diese markieren den Beginn der „dezentralen Euthanasie“ in Hadamar.
Heute vor 85 Jahren hielt der Müsteraner Bischof Clemens August Graf von Galen seine berühmte Predigt, in der er öffentlich die Morde an deutschen Anstaltspatientinnen und -patienten in der „Aktion T4“ anprangerte.
Am 14. Juli 1933 verabschiedeten die Nationalsozialisten das „Gesetz zur Verhütung erbranken Nachwuchses“ (GzVeN). Personen mit vermeintlichen „Erbkrankheiten“ konnten ohne ihre Einwilligung sterilisiert werden.
Über 600 zeithistorischen Dokumente sind an Gedenkstätten, Erinnerungsorte und Archive übergeben worden. Auch der Gedenkstätte Hadamar wurde ein Zeitdokument aus dem Fundus zuteil.